
Wussten Sie, dass IT-Systeme oft mehr Energie verbrauchen als nötig? Das lässt sich ganz einfach ändern. IT-Systeme können nämlich nicht nur leistungsfähig, sondern gleichzeitig auch energieeffizient sein. So müssen Sie auch keine Einsparungen bei der Leistung oder Effizienz machen. Hohe Energiekosten durch jegliche IT-Geräte lassen sich schon mit einfachen Maßnahmen deutlich reduzieren.
In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen, welche Geräte besonders viel Energie verbrauchen und wie Sie mit gezielten Maßnahmen nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die Energiekosten senken können.
Smarte und energieeffiziente IT sorgt nicht nur für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen und eine optimierte Infrastruktur, sondern auch für eine bessere Nutzung von Ressourcen und geringere Betriebskosten. Dazu gehört, den Energieverbrauch im Blick zu behalten sowie veraltete Systeme zu erneuern oder gezielt weiterzuentwickeln, um diese mit modernen Technologien zu kombinieren. Dadurch können Sicherheit, Geschwindigkeit und Flexibilität im Unternehmen gesteigert werden. Eine energieeffiziente IT-Nutzung trägt zur Wirtschaftlichkeit, Umwelt und Unternehmensstrategie bei:
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die IT leistungsfähig, sicher und gleichzeitig wirtschaftlich zu betreiben. Eine energieeffiziente IT bildet dabei die Grundlage für stabile Prozesse, geringere Kosten und eine zukunftssichere Infrastruktur.
Hoher Energieverbrauch in Unternehmen entsteht meist durch eine Kombination mehrerer Faktoren. Besonders auffällig ist er in rechenintensiven Umgebungen, bei ineffizienter Infrastruktur oder im Dauerbetrieb von Geräten.
Weitere Ursachen sind:
Viele Geräte verbrauchen oft unbemerkt Strom, auch wenn man es nicht vermutet. Das nennt man schleichender Verbrauch oder Standby-Verbrauch: Grundsätzlich kann man sagen, dass Geräte auch im Standby-Modus Energie verbrauchen, wenn auch nur in kleinen Mengen. Oft führt dies zu unnötigen Energiekosten und einer zusätzlichen Belastung für die Umwelt.
Welche IT-Geräte verbrauchen viel Energie (inklusive Standby)?
Bürogeräte:
Unterhaltung und Gaming:
Server und Datenspeicherung:
Der Energieverbrauch eines Geräts hängt nicht nur von seiner Art ab, sondern auch von der Energieeffizienzklasse und der Größe. Größere Geräte wie Fernseher, Monitore oder Geräte niedriger Effizienzklasse verbrauchen deutlich mehr Strom als kleinere Geräte oder Geräte mit höherer Klasse. Auch rechenintensive Anwendungen wie komplexe Spiele oder aufwendige Schnittprogramme erhöhen den Stromverbrauch.
Das Energieeffizienzlabel hilft dabei, den Energiebedarf eines Geräts einzuschätzen: Je besser das Label, desto weniger Strom wird verbraucht (Angabe des Stromverbrauchs meist für ein Jahr).
Die Klassen reichen von:
A – Sehr geringer Stromverbrauch; höchste Effizienz durch moderne Technik; sehr nachhaltig
B – Geringer Stromverbrauch; gute Energieeffizienz mit ausgewogenem Preis-Energie-Verhältnis
C – Solider Standard für viele Haushalte; durchschnittlicher Energieverbrauch
D – EU-Vorgaben erfüllt; keine Spitzenwerte; günstig in der Anschaffung, aber langfristig hohe Energiekosten möglich
E – Hoher Stromverbrauch durch weniger moderne Energieeffizienz; langfristig höhere Energiekosten
F – Geringe Energieeffizienz; Hoher Stromverbrauch + Betriebskosten
G – Sehr geringe Energieeffizienz; Sehr hoher Stromverbrauch; Sehr hohe langfristige Kosten
Auch wenn IT-Geräte mit einer höheren Effizienzklasse meist teurer sind, lohnt sich die Investition langfristig, da sie deutlich zukünftig niedrigere Stromkosten verursachen.
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Organisation und Kontrolle
Energieeffiziente IT lohnt sich, denn sie senkt Kosten, schont die Umwelt und macht Ihr Unternehmen zukunftssicher. Schon kleine Maßnahmen, wie moderne Hardware, smarte USVs oder energieoptimierte Switches, können den Stromverbrauch deutlich reduzieren.
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Viele IT-Geräte verbrauchen, abhängig von Art, Größe und Energieeffizienzklasse, unterschiedlich viel Strom. Ein hoher Energieverbrauch entsteht meist durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren:
Ja, IT-Geräte im Standby-Modus verbrauchen unbemerkt Strom, das nennt man auch schleichender Verbrauch. Dies führt zu unnötigen Energiekosten und einer zusätzlichen Belastung für die Umwelt, selbst wenn nur kleine Mengen an Energie verbraucht werden. Im Durchschnitt entfallen etwa 10% des Stromverbrauchs auf Geräte im Standby-Modus.
Besonders bei älteren Geräten ist der schleichende Energieverbrauch höher, da sie nicht über die moderne Technik verfügen. Beispielsweise verbraucht ein Computer bzw. Laptop etwa 2 bis 10 Watt im Standby-Modus, abhängig von der Größe und Art des Geräts.
Der Energieverbrauch von IT-Geräten in Unternehmen lässt sich durch viele einfache Maßnahmen senken:
Server, Hochleistungsrechner und Datenspeicherungssysteme haben einen besonders hohen Energiebedarf, da sie im Dauerbetrieb laufen, um eine permanente Verfügbarkeit und Absicherung der Systeme zu gewährleisten. Zusätzlich benötigen sie leistungsstarke Kühlsysteme, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Außerdem führt der Einsatz leistungsfähiger Prozessoren, die besonders bei KI-Anwendungen oder im Cloud-Computing eine hohe Rechenleistung verursachen, zu zusätzlichem Stromverbrauch.
Die Energieeffizienzklasse von IT-Geräten hilft dabei, den Energiebedarf eines Geräts besser einzuschätzen. Je besser das Label, desto weniger Strom wird verbraucht, dabei gilt die Angabe des Stromverbrauchs meist für ein Jahr. Geräte mit einer höheren Energieeffizienzklasse sind häufig teurer in der Anschaffung.
Dennoch lohnt sich die Investition langfristig, da sie zu dauerhaft niedrigeren Stromkosten führt. Die Klassen reichen von A (sehr geringer Stromverbrauch mit höchster Energieeffizienz) bis G (sehr hoher Stromverbrauch mit sehr geringer Energieeffizienz).