Vor allem weit verzweigte Netzwerke mit vielen Teilnehmern sind auf eine hohe Leistungsfähigkeit und Funktionalität angewiesen. Um Ressourcen wie Daten oder Programme allen befugten Teilnehmern eines Netzes zur Verfügung zu stellen, nutzt man in diesem Rahmen in der Regel Netzwerkserver. Diese halten auch einer dauerhaften und lückenlosen Nutzung stand und dienen als zuverlässige Kontroll- und Verteilinstanz.
Doch auch im kleineren und privaten Umfeld kann die Nutzung einer solchen Hardware durchaus sinnvoll sein. Welche Funktion genau ein Netzwerkserver übernimmt und welche Geräte für Ihre Ansprüche infrage kommen, erfahren Sie hier.
In der Informationstechnik unterscheidet man zwischen Hard- und Software-Servern, die in der Regel kombiniert werden.
Bei einem Netzwerkserver (auch: Host) handelt es sich um einen leistungsstarken Computer (also Hardware), der das Zentrum eines Client-Server-Netzwerks bildet. Über ihn werden mehrere Clients (Endgeräte wie z. B. Computer) lokal oder über das Internet miteinander vernetzt. Das ermöglicht den Zugriff aller berechtigten Netzwerkteilnehmer auf gemeinsame Ressourcen. Dafür verfügt er über ein entsprechendes Betriebssystem, über das Software-Server ausgeführt werden.
Netzwerkserver sind dabei so konzipiert, dass sie der dauerhaften Nutzung (24/7) standhalten und eine riesige Menge an Teilnehmern vernetzen können. Damit leisten Server signifikant mehr als ein zu einem solchen umfunktionierter Rechner. Stattdessen handelt es sich um eine robuste und leistungsstarke Hardware, die mitunter den Netzwerk-Anforderungen riesiger Konzerne standhält.
Mit der Möglichkeit des gemeinsamen Zugriffs bietet ein Netzwerkserver beispielsweise im gemeinsamen Arbeitsumfeld bereits einen riesigen Vorteil. Doch es gibt insgesamt eine ganze Fülle an Gründen, die für eine Nutzung sprechen. Vor allem wachsende Netzwerke sollten (bzw. können) auf die Hardware nicht verzichten, ohne die vorhandenen Vorteile einzubüßen.
Vorteile:
Sinnvoll ist der Einsatz eines Netzwerkservers vor allem bei größeren Vernetzungen und vielen Clients. Um eine leistungsstarke und sichere Infrastruktur für Anwendungen mit hohen und sehr hohen Anforderungen herzustellen, ist eine solche Hardware unverzichtbar.
Außerdem kommt sie in der Regel dort zum Einsatz, wo mehrere Menschen auf die gleichen Ressourcen zugreifen müssen. Beispielsweise, um zu kommunizieren oder an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Netzwerkserver sind daher in verschiedenen größeren Einrichtungen zu finden.
Dazu gehören unter anderem:
Nicht zwingend notwendig, aber durchaus praktisch sind Netzwerkserver aber auch im Privatbereich. Häufiger Grund dafür ist die erhöhte Daten- und Ausfallsicherheit im Gegensatz zu Cloud-Diensten. Die Geräte sind dann entsprechend kleiner und mit einer für ein Heimnetzwerk angemessene Leistung – in der Funktionsweise unterscheiden sich diese aber nicht von Unternehmensservern.
Auch hier profitieren Sie von einem zentralen Speicherplatz, auf den mehrere Teilnehmer dauerhaft zugreifen können. Das setzt aber auch voraus, dass Ihr Netzwerkserver dauerhaft läuft. Damit einhergehend sollten Sie keinesfalls Stromverbrauch und Wartung unterschätzen. Bedenken Sie außerdem: Ohne Vorkenntnisse kann die Implementierung eines Netzwerkservers auch im Privatbereich und mit wenigen Computern komplex sein.
Neben den grundlegenden Funktionen eines Netzwerkservers kann dieser in seinen Aufgaben und Eigenschaften variieren. Entscheiden Sie sich für ein Gerät im Heimnetzwerk, wird dieses darüber hinaus weitaus weniger Anforderungen erfüllen müssen als ein Konzern-übergreifender Server.
Unterscheidungen gibt es hier daher beispielsweise in Leistung und Art des Prozessors. Sie erhalten beispielsweise Single- oder Dual- (weit verbreitet) über Vier- bis zu Acht-Prozessor-Server. Auch in Stromverbrauch, Größe und Leistungsfähigkeit finden Sie Variationen.
Unterscheidung nach Anwendung
In großen Unternehmen werden zudem abhängig vom benötigten Funktionsumfang mehrere Server benötigt. Hier unterscheidet man abhängig von der konkreten Anwendung unter anderem die folgenden Netzwerkserver-Typen:
Ein Netzwerkserver hat grundsätzlich ein robustes Gehäuse und unterscheidet sich optisch kaum von jedem anderen Computer. Verbaute Grafikkarte, Arbeitsspeicher und Prozessor erhalten Sie je nach gewünschter Anforderung unterschiedlich leistungsstark.
Viele Hersteller verzichten bei neueren Server-Modellen häufig auf eine Lüftung. Der Vorteil ist, dass diese Modelle sehr leise arbeiten, was gerade im Arbeitsumfeld geschätzt wird. Sie gelten zudem als langlebiger und weniger anfällig für Staub. Abhängig von der konkreten Ausführung fällt hier allerdings die Leistung oft etwas geringer aus als bei einem Server mit Lüftung.
Mit der Rechenleistung, der Anwendung und dem vorhandenen Platz einhergehend unterscheidet man Netzwerkserver-Typen zudem nach Bauform:
Das Fazit dieses Blogbeitrags: Es existiert nicht der eine Netzwerkserver, der alle Ansprüche perfekt abdeckt. Stattdessen haben Sie die Möglichkeit, genau die Komponenten zu wählen, die am besten zu Ihrem Netzwerk passt. So werden Ihre Bedürfnisse optimal erfüllt – die Auswahl wiederum kann ohne Fachwissen allerdings auch schwerfallen.
An dieser Stelle kommen wir gern ins Spiel, um Sie eingehend zu beraten. Wir sind nicht nur Onlineshop für IT-Hardware und Netzwerktechnik, sondern Ihr versierter Ansprechpartner. Sie finden bei uns Netzwerkserver, die auch sehr hohen Anforderungen standhalten.
Besonders hervorheben möchten wir an dieser Stelle unser Sortiment an generalüberholter Hardware, die wir zusätzlich zu unseren Neugeräten anbieten. Diese erhalten Sie zu einem kostengünstigeren Preis, mit drei Jahren Garantie und besten Gewissens aufbereitet. Das gilt nicht nur für Netzwerkserver, sondern auch für alle anderen Produkte. Dazu gehören unter anderem Router und Switches von namhaften Marken wie Cisco, HPE Aruba oder Juniper.
Sprechen Sie uns gern an und wir finden die optimale Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse.
Unter einem Netzwerkserver versteht man ein spezialisiertes Computersystem oder eine Softwareanwendung, die für die Verwaltung von Anfragen und die Bereitstellung von Diensten, Ressourcen und Daten zuständig ist. Server gewährleisten eine effiziente Infrastruktur in einem Netzwerk, da sie dauerhaft funktionieren, Anfragen mehrerer Nutzer gleichzeitig bearbeiten und den angeschlossenen Computer (Clients) die angeforderten Informationen oder Dienste zurückgeben. Zu den Diensten können Dateifreigaben, E-Mail-Kommunikation oder Datenbankzugriffe gehören.
Die Spannweite von Servern ist sehr groß: Es gibt kleine Modelle für kleinere Unternehmen, aber auch leistungsstarke Rack-Server. Ein Server kann daher in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, z. B. zum zentralen Speichern und Verwalten von Daten, zur Bereitstellung von Websites oder zum Ausführen komplexer Anwendungen.
Netzwerkserver lassen sich nicht nur nach ihrer Funktion, sondern auch nach ihrer Bereitstellung kategorisieren. Je nach Art übernimmt ein Server unterschiedliche Aufgaben, wie z. B. Anwendungen, Dienste und Informationen bereitstellen oder Webseiten hosten.
Kategorisierung nach Funktion:
Kategorisierung nach Bereitstellung:
Wie man den richtigen Server auswählt, hängt von den spezifischen Anforderungen des eigenen Netzwerks ab. Wichtige Aspekte sind Leistung, Skalierbarkeit, Speicherkapazität, Sicherheitsfunktionen sowie angebotene Dienstleistungen. Ob ein lokaler Server, eine Cloud-Lösung oder eine Hybridlösung sinnvoll ist, hängt nicht nur vom Budget, sondern auch von der benötigten Kapazität und der Anzahl der Nutzer ab.
Für welche Aufgaben soll der Server genutzt werden?
Wie viel Speicher wird benötigt und soll dieser zukünftig erweiterbar sein?
Wie viele Benutzer greifen gleichzeitig auf den Server zu (erforderliche Leistung)?
Lokaler Server: Hohe Kontrolle und Sicherheit; geeignet für Unternehmen mit vorhandener Infrastruktur.
Cloud-Server: Hohe Flexibilität und Skalierbarkeit bei niedrigen Einstiegskosten; ideal für Start-Ups und wachsende Unternehmen
Hybrid-Lösung: Kombination der Vorteile von lokaler Infrastruktur und Cloud.
Wichtige Komponenten: Prozessor, Speicherplatz und Arbeitsspeicher (RAM).
Skalierbarkeit der Ressourcen sicherstellen; Virtualisierung sollte unterstützt werden.
Zuverlässigkeit durch redundante Komponenten (z. B. mehrere Netzteile).
Sicherheitsfunktionen für Hardware- und Softwareebene berücksichtigen (z. B. Firewalls, DNS-Schutz)
Passendes Betriebssystem auswählen (Windows, Linux).
Gesamtkosten (Anschaffung und Wartung) realistisch kalkulieren.
Garantien, Supportleistungen und Wartungsoptionen prüfen.